Bis es weh tut...

Liebes Tagebuch, "Bis es weh tut" war ein Spruch, der vielleicht alles was mit mir los ist in letzter Zeit ziemlich genau beschreibt. Wobei es von zwei Seiten gesehen werden muss.

Sport

Ich war diese 5 mal beim Sport. 3 mal McFit, 1 mal Schwimmen und einmal extreme McFitting um 5:30 Uhr mit meinem neuen Pump-Partner ;) Dabei ist mir wieder eingefallen, wie es ist Schmerzen in den Muskeln zu haben. Zu spüren, das sich etwas tut und die Muskulatur arbeitet. Wenn man nicht kräftig genug "Hallo" sagt, dann tut sich da auch nichts. In 2 Monaten werde ich wahrscheinlich wieder staunen, wie der Leistungsschub ist und dann muss ich noch einen drauf setzen um noch weiter zu kommen.

Psyche

Es es tun auch diverse andere Dinge weh. Ich habe nach 2 Wochen quasi ohne Schlaf und nahe an Depressionen wirklich viel über mich nachgedacht. Wie sehr denn alles weh tun muss, bevor ich etwas ändere? Bin ich das wirklich, so wie ich bin? Ich will etwas ändern. Für mich, für meine Liebe und für mein Umfeld. Innen wie Außen soll kein Zweifel bestehen, das ich ehrlich zu mir und zu euch bin. Viel Freundschaft und Zuneigung wird mir zugetragen und ich weiß so wenig damit anzufangen. Auf der einen Seite lehne ich Dinge ab, auf der anderen Seite bewerte ich Dinge über. Umgehen kann ich dann mit keiner Variante mehr. 2006 hatte ein positiver Prozess begonnen, der leider gestoppt wurde, da viele turbulente Dinge passiert sind und ich am Ende einfach zu sicher war, das es schon so gut ist, was ich mache.. Diesen nehme ich nun wieder auf und hoffe einfach, das es noch nicht zu spät ist. Ich habe so viel zu erleben. So viel positives zu geben. Ich will nicht weiter diese Energie mit Essen unterdrücken sondern endlich lernen das in Bahnen zu lenken.